Goa, meine neue Liebe! Erzählungen von 4 Wochen Goa, Indien 2010/2011
20. Dezember 2010….. Montag Nachmittag bei Mama in der Küche… Abflugtag…
Es ist soweit. Alles erledigt. Eine Welle von Organisationswut überkam mich in den letzten Wochen und somit ist alles organisiert, geplant, geräumt, Listen verteilt, Bus versorgt, Postnachsendeantrag gestellt und nun DAS:
Europa erstickt im Schnee und meine Abflugszeit von genau 23:50 an diesem heutigen Abend ist in Gefahr. Auf dieses Datum fiebere ich seit Juli hin! 110 Tage Urlaub und die sollen gefälligst HEUTE Abend anfangen!
Ich fahre. Ohne Jacke, stehe ich 1 Stunde am Siegburger Bahnhof, bibbernd am Gleis 1 und der Zug kommt und kommt nicht! In Frankfurt schließlich angekommen, Checke ich ein, bekomme SOFORT meinen Sitzplatz und ich lächele zum ersten Mal an diesem Tag! Mein Urlaub kann also starten und zwar exakt um 23:50 mit der Condormaschine, direkt an meinen Zielort Goa, Südindien. Ich muss nicht in Frankfurt aufm Feldbett übernachten!
Ca 15.Stunden später, „Einreise“ nach Indien, stundenlanges Warten aufs Gepäck, und draußen sah ich sie schon… Die Inder… All die Einwohner des Landes, die mir genau vor 11 Jahren so zugesetzt hatten! Aber ich lächelte: In Goa ist alles anders! Das war auch damals auf meiner Weltreise unser Leitspruch, leider kamen wir damals hier in Goa an und ich wurde sterbenskrank und es regnete in einer Tour. Somit soll Indien, insbesondere Goa eine zweite Chance bekommen! Damals stand die ganze Reise unter einem seltsamen Stern.
„Vinc“ rief eine junge Mutter, die ihren Sohn verloren hatte. Ich entdeckte sie schon vorher, den kleinen 6-jährigen frechen blonden Lausbub Vincent und Christine, auf der Zwischenlandung in Bahrain. Vinc war also weg. Aber schließlich deutete jemand auf das Gepäckband, wo er irgendwie Karussell spielte. Also, Christine tobte vor Wut und ich versuchte Sie zu beruhigen, dass er doch jetzt wieder da sei und der Urlaub beginnen kann. Wir teilen ein Taxi nach Anjuna. Sie schob ihren riesen Trolly mit 100 Taschen und Koffern durch die Menge und wies Vinc an, bei mir zu bleiben. Er erzählte mir stolz, dass er hier geboren sei, was ich nicht sofort glaubte und er bugsierte mich schlau durch die Menge, an meiner Hand und schwups saßen wir im Taxi! Wir tauschen Adressen und sollten uns zu am 26.12 zu einem Weihnachtsbrunch wiedersehen, bei ihr im Haus mit vielen Kindern und netten Hippies! Also der erste Kontakt mit dem Land war hergestellt und ich hatte schon viel weniger Angst. Und Vinc war tatsächlich hier geboren!
Kurz in einem Übergangshotel eingecheckt MUSS ich los! Das ist immer so. Selbst wenn ich 24Stunden Reise hinter mir habe, ICH MUSS DIE LAGE CHECKEN! Und so, lass ich mich von Patrick, dem Sohn von der Guesthousefamily zum Beach bringen, rauchte noch eine mit ihm und zog dann alleine los. Anjunas Nachtleben findet genau hier an diesem Strand statt. Eine hufeisenförmige Bucht, gesäumt von kleinen und großen Bars, Restaurants und Kaffees.
Alles ausgestorben. 20:00. viel zu früh? Hey, ich bin hier an einem der angesagtesten Partybeaches von GOA in der Hauptsaison! Im Club „Lilliput“ seh ich zwei Jungs und überwinde mich sofort, dass erst gar nicht die Hemmungen zu groß werden und setze mich mit meinem Bier direkt zu ihnen und frag sie, was hier so los ist und überhaupt, „Hey, I am Lydia from Germany, and you?“ Die Jungs aus Barcelona sind nach 1 Jahr Reisen am Ende ihrer Zeit, letzte Woche Urlaub in Goa, in 3 Tagen geht’s bei den Brüdern heim! Also verbringen wir die nächsten 3 Tage miteinander, ich ziehe am nächsten Morgen ins gleiche Guesthouse wie die Jungs, ins „Sunset“ direkt am Beach in mein Turmzimmer mit riesen Dachterrasse, meine neue Unterkunft für genau die nächsten 6 Wochen!!!
Also, mein Urlaub beginnt fröhlich mit spanischem Anschluss. Wir finden noch am gleichen Abend das „Curlies“, ein Club am Ende der Bucht von Anjuna, wo ich schließlich die nächsten 10 Tage ausgiebig feiern sollte! Die Hochsaison fing genau heute an. Übermorgen ist Weihnachten und ich habs geschafft und bin angekommen! Im Sonnenparadies Goa, Indien! Und ich war von der ersten Sekunde verliebt! Alle um mich herum strahlen soviel Fröhlichkeit und Freundlichkeit aus. Dieser Ort scheint Gelassenheit auszustrahlen, die sich in den Herzen der Menschen niederlässt. Nie fühl ich mich bedrängt oder genervt und selten reagiert jemand genervt, wenn ich zum x-mal irgendwelche Extrawünsche in meinem Café „Tantra“ bestelle und formuliere. Und da häufen sich schon so einige Wünsche, wenn man 10 Stunden am Beach in einem Cafe verbringt, liegend, sonnenbadend, lesend oder sitzend PC-WiFi-skypend. Die. Musik zu laut, meist VIEL zu schlecht und überhaupt, bekomm ich noch mein Tomatensalat, please, aber ohne Zwiebeln, und der Kaffee, habt ihr jetzt noch Zucker oder nicht?, Sorry, you have an ashtry for me?
Aber meist machen die Jungs einen kleinen Scherz und halten ein Schwätzchen und lachen mit mir und so kam es, dass ich jeden Tag gegen 11uhr da aufschlug und mich dann mit meinem Kram überall ausbreitete. Mein Opa sagte immer: „Ist Lydia im Haus, breitet Chaos sich aus“. Somit ließ ich mich erst im Bambushochsitz nieder zum Frühstücken, später mit meinem PC einen weiteren Platz unten im Schatten auf den gemütlichen Kissen. Später dann auf das Sammelkissen für gestrandete Alleinreisende, die kreuz und quer auf Kissen herumlümmeln und ein Bier nach dem anderen bestellen. Hier endet dann mein „Tantra-Beach-Tag“ auch. Mit einer wundervollen Sunset-Stimmung, die immer geprägt ist, von indischen Kindern, die bis spät noch am Wasser spielen, die Barjungs, die weiter vorn ein paar Runden Cricket spielen, die Kühe, die sich genau neben dem Tantra jeden Abend sammelten, um dann wie alle Touris nach dem Sonnenuntergang heim zum Duschen gehen, umziehen und Essen und feiern gehen!
Meine Mopedtour, zu der ich mich endlich aufraffte, nach 7 Tagen faulsein, machte mich überglücklich! Mit einem riesen Lächeln im Gesicht tuckerte ich den ganzen Tag kreuz und quer durch Nord Goa. Mein Weg führt mich durch die kleinen Nachbarörtchen, die sich im Allgemeinen nicht sehr von einander unterscheiden. In den größeren etwas kommerzielleren Örtchen parke ich mein Moped und geh shoppen und Cafe trinken am Strand und bin überzeugt, dass ich mit Anjuna das Beste Örtchen ausgesucht habe für meinen Langzeiturlaub!
Es ist der 27.Dez und überglücklich fahre ich durch die sonnendurchfluteten Reisfelder und sehe in der Ferne eine wunderschön weiss getünchte Kirche und freue mich, als ich beim Näherkommen sehe, daß wohl bald eine Messe anfing. Ich parke und geh hinein. Ein paar Inder sitzen schon da und ich beschloss zunächst lächelnd, dass dies nun meine Weihnachtsmesse sei.
Ich schaffte es mich in ein Gebet zu vertiefen und sprach meine große Dankbarkeit aus, dass ich es mal wieder geschafft habe, 110 Tage am Stück dieses Glück zu erfahren. Mich allen Widrichkeiten widersetzt habe und beschlossen hab das durchzuziehen, den Mut gefunden habe und nun die Früchte dafür ernten kann. Lächelnd beendete ich mein Gebet und merkte, als ich meine Augen öffnete, dass es verdammt voll geworden war um mich und plötzlich alle verstummten. Der Pfarrer kam von hinten reinmarschiert, mit mächtig viel Weihrauch und so und dann kamen die Sargträger, direkt an meinem Gangplatz mit dem geöffnetem Sarg vorbei und ich schaute gebannt auf den Toten, der unmittelbar an mir vorbeigetragen wurde.
Man man man, ich war mitten in einer Beerdigung gelandet und ich wollte nur noch weg!!!
Ich drehe mich um, 2 Nonnen sahen, dass ich jetzt das alles hier begriff und sagten ganz lieb zu mir, dass alles ok sei und ich doch einfach mitbeten könnte. Ich würde nicht stören! Ich lächelte über diese Wärme, die sie ausstrahlte und stehe dann aber doch auf und schleiche mich raus. Draussen aufm Moped im Schatten rauch ich erstmal eine und heule ne Runde! Aber ich bin nicht traurig, ich fange an zu lachen über mich selbst und beschließe erneut, dass dies NICHT meine Weihnachtsmesse war und doch ein schöner Moment, den ich vorher im Gebet gefunden habe.
Ich schmeisse meine Karre an und lasse die Kirche hinter mir. Am frühen Abend, als die späte Sonne, das ganze Land gold färbt, lache ich richtig, denn ich fühle mich so gut und sau wohl und sage mir: Man man man, Was bistn du für ne Coole Braut!
Die Tage vergehen im Fluge und ähneln sich doch sehr in der Grundstruktur. Vor ein paar Tagen ertappte ich mich, wie ich völlig ernsthaft, einem von den Jungs ausm Tantra erklärte, warum ich heut erst um halb 1 komme, nachdem er mir scherzhaft auf die Schulter klopfte und mich fragte: „Hey, Miss, today you come so late“. Ja, musste heut noch Wäsche machen und mal mein Zimmer aufräumen und so…
Ich lachte über mich, und dachte an eine meiner Lieblingsszenen von Tommy Jauds Millionär, wo der arbeitslose Simon Peters in seinen Stamm-internetladen kommt und sich jeden Morgen rechtfertigte, warum er nun wieder spät dran sei… Ungefragt und wiederum unkommentiert von Shahin seinem Kumpel, sozusagen der Vermieter, des Internetplatzes.
Nach dem 3. Mittwochsmarkt in Anjuna, verabschiedete ich mich von allen, die ich so kenne und packe 2 kleine Taschen für eine Woche, zahle für eine Woche im Voraus mein Turm-Zimmer und fahre mit dem Motorbike-Taxi zum Busstand und warte auf den Bus. Den ersten der 4 Busse, die mich in 4 Stunden nach Pallolem bringen sollen. Ein kleines Örtchen im Süden von Goa. Ich bekomme eine Hütte, die einem Kartenhäusschen gleicht, aber in erster Reihe am Beach und richte mich ein, mit meinem wenigen Hab und Gut, was ich dabei hab und checke die Lage. Es gefällt mir hier. Es scheint noch gemütlicher als Anjuna zu sein. In meinem Guersthouse SanFrancisco ist direkt eine Bar, vor meiner Veranda sozusagen und ich genieße pünktlich angekommen, nach nun doch einer 5 stündigen Reise, den Sonnenuntergang mit netter Unterhaltung an der Bar, mit Alexi, dem jungen halb Amerikaner halb Griechen. Er hat heute Abschluss vom Familyurlaub. Die Familie, die überall verstreut in der Welt lebt, trifft sich einmal im Jahr irgendwo, an einem wunderbaren Strand um Urlaub zu machen. Und der Papa ist Grieche durch und durch. Ein herzliches Kerlchen, der mir zuzwinkert, ich könne gern mal mit Alexi auf den Kykladen in seinem Strandhäusschen Urlaub machen… J Ja ja ja, ich will! J
Die Familie läd mich zum Abschiedsessen ein. Morgen früh um 5 muss alles bereit sein, dann kommt das Taxi zum Flughafen. Also haben wir 10 Stunden! Wir essen und lachen in fröhlicher Runde, anschließend kaufen Alexi und ich noch Souvenirs ein und kleine Geschenke für seine Freunde und dann gehen wir feiern! Ein toller Willkommensabend für mich in Palolem!
Ich verschlafe fast den halben nächsten Tag und bin froh, dass ich mich jetzt nicht, wie Alexi, gerade auf dem Zwischenstopp in Mumbai befinde auf dem Weg zurück nach San Diego zur Uni!
Ich verfrachte mich von meinem Häusschen, 15 Meter weiter auf die Strandliege und bin gespannt was Palolem noch so zu bieten hat.
Wie sich herausstellt sind all die Bewohner meines Kartenhausresorts „SanFrancisco“ „Freunde“ geworden und sitzen all abendlich ums Feuer direkt bei uns am Beach. Ich setzte mich abends dazu und merkte, dass es eine buntgemischte Gruppe war, die schön länger zusammen abhingen. Aber es mache unglaublich Spaß besonders den beiden Jungs Pablo und Paris zuzuhören, wie sie sich im beitesten englischen Slang, Schlagabtäusche gaben und sich scherzhaft dauernd zu beleidigen schienen. Aber durch ihre lange Freundschaft hatte all dieser Quatsch zwischen ihnen hohen Unterhaltungswert, denn die Beiden schienen geübt zu sein und liebten es, sich immer wieder zu ärgern, besonders mit Puplikum! Und das war ich: Ihr Publikum! Großartig! Ein ganz großer Fan und so ließ ich mich breitschlagen, am nächsten Tag zum Butterflybeach zu fahren. Wir sollten einkaufen, jeder nehme 1-2 Sachen mit und wir wollten dort auf der Miniinsel übernachten. Mein aller erster Impuls: Hey, das mach ich niemals, da frier ich mich kaputt!
Im Endeffekt waren die kommenden 15 Stunden, eine ganz große Sache! Ja, wir haben uns den Arsch abgefroren! Aber ey, ich sachs Euch, ICH hatte ja, im Gegensatz zu den Anderen doch die Mega Ausrüstung… 3 Decken, mein Minikissen, steht’s am Mann, meine Lautsprecher ( ich hatte zwischendrin die verantwortungsvolle aufgabe, des DJs… Ich scrollte mich hektisch durch meinen Ipod, auf der Suche nach… naja, halt was Passendem. Ihr wisst ja, Lydi der Musik-Monk. Nach 45min stress geb ich die Aufgabe ab, aber es hat spass gemacht! J ) dann noch 2 Jacken und meinen überallesgeliebten megadickenwolligflauschigen Schal! Und am Ende hatte ich mir den kopfgroßen Stein, der stundenlang am Feuer lag, unter ächzen heimlich unter meine Decke gekugelt und hatte eine Wärmflasche und fror trotzdem noch an allen stellen des Körpers, die keinen Kontakt zu meinem „Hot-Stone“ hatten! J Aber schlafen konnte ich nicht. Ich war wieder völlig nüchtern und mir war leicht schlecht.
Um 2uhr morgens hatten alle ihren ersten Rausch ausgeschlafen oder eher der Alkohol ließ nach. Sie fingen alle an zu bibbern und besonders einer der anderen Engländer, der nur im Trägershirt kam! Äh… hallo…. Also… Der Typ flucht die ganze Nacht wie ein Rohrspatz vor sich hin und Pablo und Paris geben unter ihren Decken immer Gegenschüsse und unter irgendeinem Tuch, fing immer wieder einer an zu lachen! Wir entfachen ein weiteres Feuer, dabei wurde immer wieder, ziemlich betrunken auf so mach schlafende Körper getrampelt und Holzsammler stolperten über Ihre um sich geschlungenen Tücher und böse Worte kamen unter so machen Decken hervor! Nun sind wir sparsamer mit dem Holz. Wir haben noch 7 Stunden bis zur Abholung.
Wir brachten am Nachmittag 13 Flaschen Rum, Vodka und Gin und dazu halb gefrorene Coke, Sprite und son Mischkram und alle fingen im dunkeln nach den verbliebenen Flaschen zu suchen und Chips wurde verteilt und wir Wachen rutschen näher ans Feuer.
Die Dialoge und Schlagabtäusche sind nach wie vor Hauptbestandteil und ich bin nach wie vor, ein riesen Fan und lache mich in einem fort irre kaputt über diese verrückte englische Flucherei in dem KEIN Satz ohne, Fuck you man, It’s fucking-Freezing Cold here at fucking Butterfly-Beach…
2 Stunden und 3 weiteren leeren Rumflaschen, mittlerweile ohne Mixcola oder son Firlefanz, fangen eben diese verrückten Engländer so krass zu Rappen an. Sie dichteten und reimen einen Text über diesen Abend, über diesen Beach, wie fucking freezing cold es ist , aber das wir das überstehen und das Feuer und überhaupt… Die Jungs reimten und machten einen Rapp-Kontest und ich war völlig fasziniert, von ihren Texten und ihrer Stimme jeweils. Es machte riesig Spass! Alle klatschen wie verrückt.
Weitere Stunden später waren einige wieder eingeschlafen und da entdecke Pablo meinen Hot-Stone-Austausch. Ich kugelte gerade einen ausgekühlten Stein zurück ins Feuer und holte mir einen anderen heißen zurück und Pablo schrie auf und konnte es nicht glauben und ich lachte und hielt meinen Stein fest, als er ihr mir klauen will.
Und dann endlich. Die Sonne kam in unsere Bucht, ganz langsam angekrochen und wir lechzten nach Wärme. Im Tagesslicht, morgens um 6uhr konnten wir nun das ganze Ausmaß ansehen. Wir hatten unseren Bereich in eine riesige Müllhalde verwandelt.( wir räumten natürlich alles auf!Ehrensache!) 30 Leere 1, 5 Flaschen an Softdrinks… man man man. Mittlerweile hatten jeder von den Jungs eine fast leere Flasche Rum am Start und wir kletterten die Felsen hoch um der Sonne entgegen zu kommen und um endlich Sonne zu spüren und wir entspannten uns und ließen uns aufwärmen und sogar Pablo und Paris waren mal still!
Die Tage danach in Palolem waren sehr sehr faul und ich machte quasi nicht viel mehr als am Strand oder auf meiner Veranda zu lesen und zu essen. Und mich von der Butterfly-nacht zu erholen. Auf dem Rückweg, übrigens, als endlich um 11uhr das Boot kam, sahen wir tatsächlich noch Delfine und fast alle waren mit der Kälte der Nacht wieder ausgesöhnt und grölten den Song, der nachts entstanden ist, über die Butterfly-CREW, die wir sind und nun auch noch die Delfine!
Nach 7 Übernachtungen in diesem schwer schäbigen Kartenhauszimmer war ich dann gestern froh, als ich wieder in Anjuna in meinem wunderschönen Turmzimmer mit all meinen Klamotten zurückkam.
In 3 Tagen kommt meine liebe Freundin Sandra und anschließend MUSS ich hier in Anjuna meine Zelte abbrechen, denn ich hab ja hier noch einige Aufträge.
Aber bis dahin ist noch viel Zeit. Und wenn es am 1. Feb. weiter geht, liegen immer noch volle 2 Monate vor mir! Über 8 Wochen, wo ich meine Missionen erfüllen kann!
Ich danke Euch fürs Zeitnehmen, zu lesen, was die Lydi da so in der Welt treibt.
Ich war auch so begeistert von unseren Telefonaten und Skype-Videosessions! Wenn ich dann im Feb in dieses Ashram gehe, gibt strenge Regeln: Keine Elekronik, also kein Handy, kein PC, kein Internet, keine Bücher, keine Kippen (was noch nicht ganz sicher ist!), kein Alkohl (was GANZ SICHER ist!) 5 h aufstehen, was auch sicher ist! ja… und dann muss ich einfach mal gucken, was dieses Ashram-Dings da für mich hat. Aber einige Zeit werde ich dort verbringen, ob ichs toll find oder nicht! Das war die Bedingung für mich selbst, hier diesen Unbezahlten Urlaub zu machen!
Also, Jungs und Mädels, Freunde und Kollegen und natürlich die Familie, kommt gut durch den Winter, schützt Euch vorm Hochwasser, vergesst mich nicht und seid alle ganz liebe gegrüßt von mir,
Lydia , nach knapp 4 Wochen Goa.
PS: Als ich neulich nachts über 3 Stunden ein Armeisenbaby im Ohr hatte, hatte ich n bisschen Heimweh!
sonja sagte,
16. Januar 2011 um 19:12
hej lydia, ich habs gelesen, es hat mich tatsächlich ca. 10 minuten “gekostet” und ich finde es großartig… toll. danke für diesen bericht und paß auf dich auf! ich möchte noch mehr lesen. liebe grüße aus dem fast frühlingswarmen köln
sonne